Die richtige Vor- und Nachsorge ist ein wichtiger Teil Ihrer Genesung.

Vor- und Nachsorge in der Celenus Klinik Bad Herrenalb

Ihre Gesundheit ist Ihr höchstes Gut. Um Sie effektiv beim Gesundwerden und Gesundbleiben zu unterstützen, bieten wir Ihnen in der Celenus Klinik Bad Herrenalb ein umfangreiches Spektrum an Programmen und Maßnahmen zur Rehabilitation bei psychosomatischen Erkrankungen und Beschwerden.

 

Die Behandlung in der Celenus Klinik Bad Herrenalb dauert für gewöhnlich zwischen vier und acht, durchschnittlich sechs Wochen. Die Entlassung aus der stationären Behandlung bedeutet nicht unbedingt die gleichzeitige Beendigung der Therapie. Sie kann entweder am Heimatort in Form einer ambulanten Psychotherapie weitergeführt werden, oder es schließen sich ambulante Familiengespräche in unserer Klinik an. Darüber hinaus kann der Betroffene an einer für ihn geeigneten Selbsthilfegruppe teilnehmen.

 

Des Weiteren bieten wir eine umfassende Berufsberatung unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Ergotherapie, des MELBA-Programms und der ärztlichen therapeutischen Einschätzung an. Im Bedarfsfall werden die Möglichkeiten der Nachsorge durch die Rentenversicherung (z. B. stufenweise Wiedereingliederung), LTA-Maßnahmen, IRENA-Programm/Curriculum Hannover ausführlich erörtert und bei Bedarf dafür erforderliche Anträge bereits während der stationären Behandlung gestellt. Hierbei erarbeitet unsere Sozialpädagogin in Zusammenarbeit mit den hiesigen Arbeitsämtern Vorschläge zur beruflichen Rehabilitation. Auch werden, soweit nötig, Hilfestellungen bei der Suche nach Plätzen in Wohngruppen und Wohnheimen gegeben. Zur Nachsorge gehören selbstverständlich auch Empfehlungen für die hausärztliche/vertragsärztliche Weiterbehandlung, für eine notwendige, weiterführende psychotherapeutische Betreuung oder auch die Empfehlungen zu Selbsthilfegruppen.

 

Mit jedem Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erarbeitet, aus dem sich die gemeinsam vereinbarten Therapieziele in der Rehabilitation ergeben. Für jeden Patienten wird eine Krankenakte angelegt. Sie enthält Anamnese, sämtliche Befunde, Verlaufsberichte (Optiplan) sowie Briefe und Befunde anderer Krankenhäuser bzw. Institutionen oder niedergelassener Ärzte. Die Krankenakte dokumentiert vor allem die individuelle Problematik des jeweiligen Patienten und die sich daraus ergebenden Therapieziele sowie deren Zielerreichungsgrad. Die nach Abschluss der Behandlung in der Krankenakte verbleibende Therapiekarte dient zur Strukturierung der Behandlung (Therapieplanung). Darüber hinaus werden auf dieser Karte die in Anspruch genommenen therapeutischen Anwendungen dokumentiert. Das Datenschutzgesetz wird eingehalten. Alle Daten verbleiben grundsätzlich in der Patientenakte.

 

Für jeden Patienten wird entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Kostenträger innerhalb von 10 Tagen nach Entlassung ein ärztlicher Entlassungsbericht erstellt. Die Inhalte des einheitlichen Entlassungsberichts für Patienten der Rentenversicherung basieren auf den Grundlagen des Peer-Review-Verfahrens, des Qualitätssicherungsprogramms der Rentenversicherung, und orientieren sich an dem jeweils aktuellen Leitfaden zur Erstellung ärztlicher Entlassungsberichte.

 

Zum Entlassungsbericht gehören:

  • allgemeine und klinische Anamnese
  • Familien-, Sozial- und Berufsanamnese
  • aktuelle Beschwerden und funktionelle Einschränkungen bzgl. Teilhabe
  • diagnostischer Aufnahmebefund, Vorbefunde, Ergebnisse der klinischen Untersuchung, einschließlich Fähigkeitsstörungen, psychologische/psychosoziale Diagnostik
  • Therapie mit der Darstellung der Therapieziele und des Verlaufs, insbesondere Darstellung der eingesetzten therapeutischen Maßnahmen
  • Abschlussbefund mit Dokumentation des Rehabilitationsergebnisses
  • sozialmedizinische Epikrise, Einschätzung der Teilhabe am Arbeitsleben einschließlich des positiven/negativen Leistungsbildes, Einschätzung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • weiterführende Maßnahmen und Nachsorge, insbesondere hinsichtlich der Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben bzw. am gesellschaftlichen Leben
  • Aussagen zur Prognose
  • provisorischer Entlassungsbericht am Tag der Entlassung


Im Abschlussgespräch wird zusammen mit dem Patienten versucht, ein gemeinsames Krankheitsverständnis zu formulieren. Dies ist für die Nachhaltigkeit des Rehabilitationserfolges, aber auch dann von Bedeutung, wenn weitere Rehabilitationsmaßnahmen bzw. Maßnahmen am Arbeitsplatz erforderlich sind. Diese sollten durch konzertierte Aktionen mit außerklinischen, fachübergreifenden Institutionen vernetzt werden. Für diesen „Außendienst“ steht unsere Sozialpädagogin als Referenzperson zur Verfügung.

 

Sie möchten mehr erfahren? Ihre Fragen zur Vor- und Nachsorge in der Celenus Klinik Bad Herrenalb beantworten wir gerne telefonisch unter 07083 / 509-0 oder per E-Mail an info@klinik-bad-herrenalb.de

Informationen zum

Nachsorge-Programm IRENA/ASP

finden Sie hier in unserem

» Flyer (PDF)

 

Herrenalb - Irena-Flyer